Mein Smartspider im 2006

Folgendermassen sah mein Smartspider bei den Grossratswahlen 2006 aus. Wie bei allen Wahlen zeigt sich, dass ich mich für soziale Anliegen, den Umweltschutz und ein Stück weit für die aussenpolitische Öffnung der Schweiz engagiere.

 

Rückblick

Durch die Verkleinerung des Grossen Rates von 200 auf neu 160 Sitze waren im Wahlkreis Thun nur noch 15 statt 18 Sitze zu besetzen. Da schien unser Ziel eines zusätzlichen Sitzes doch eher unvernünftig und unrealistisch. Die EVP gehörte einmal mehr zu den Wahlsiegern der Grossratswahlen 2006. Mit Walter Bieri (bisher Goldiwil) und neu Marc Jost (Thun) stellt die EVP nun zwei Grossräte im Wahlkreis Thun. Der Erfolg hat zwei Gründe: Die Listenverbindung mit der EDU und CVP verhalf uns in der ersten Verteilrunde auf gemeinsame drei Sitze. Der zweite Grund ist das engagierte Arbeiten der 31 Kandidatinnen.

Persönlich lag ich mit meinem Resultat 121 Stimmen direkt hinter Hans Kipfer auf dem 4. Rang. Ich danke Ihnen für Ihre Stimme.

 

Wahlinterview im Güggu Nr. 1/2006

Welches sind die drei grössten Probleme/Chancen des Kantons, welche Mass- nahmen sind zu deren Lösung/Umsetzung nötig?
Mutigere region- und bereichsübergreifende Konzepte und Finanzen im Tourismus, sowie die nötigen Finanzen, bringen dem Kanton längerfristige Einnahmen und eine sinnvolle Wertschöpfung. Die Bildung wurde in den letzten Jahren reorganisiert und modernisiert wie wohl fast kein anderer Bereich, ausser der Armee. Aber nicht alles was neu ist, ist einfach besser! Blinde Veränderung ohne Rücksicht auf bewährte Werte und Traditionen, führen ins Chaos und vermissen der Bodenhaftigkeit. Dann gilt es sicher die Steuerthematik anzugehen, sie jedoch steht in einem schweizweiten Zusammenhang.

 
Wie wichtig und notwendig ist die Aarequerung Nord für die Region?
Leider sehr wichtig, die Entlastung der Stadt Thun bringt eine weitere Aufwer- tung der gesamten Region.

Welche konkreten Aktionen oder Massnahmen helfen christliche Werte in die Politik einzubringen?
Wählt Menschen mit christlicher Wertorientierung! Durch ihr Leben können sie praktischen Einfluss in der Politik haben.

 
Welche drei Massnahmen in der Politik stehen zuoberst auf deiner Prioritäten- liste?
Förderung von ethischem Handeln in allen Gesellschaftsbereichen, Kosteneinsparungen durch die Aufhebung föderalistischer Elemente (z. B. Lehrmittel) in der Bildung und allgemein innovativere und unkonventionelle Konzepte.

 
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